Schon gewusst

Je größer die Vielfalt im Hochbeet, desto weniger Probleme bereiten Schädlinge oder Krankheiten.

Hochbeete sind Allround-Talente für jeden (Hobby-)Gärtner, unabhängig von der Größe des Gartens oder des Balkons. Es gibt sie in unterschiedlichen Materialien und Bauweisen, als fertigen Bausatz aus dem Gartencenter oder selbst gebaut aus rustikalem Holz oder elegantem Naturstein – dem individuellen Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt. Dazu bieten Hochbeete neben der rückenschonenden Höhe auch viele weitere Vorteile, wie zum Beispiel weniger Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten durch den gezielten Anbau bestimmter Pflanzenkombinationen. Viele Pflanzen geben Substanzen in die Luft oder den Boden ab, die dazu führen, dass sie sich gegenseitig im Wachstum fördern oder aber ihre Hauptschädlinge abgewehrt werden. Zudem unterdrückt eine üppige Mischkultur das Wachsen von Unkraut und sorgt ganz nebenbei für eine optimale Ausnutzung der Nährstoffe im Beet.

Es gibt aber nicht nur förderliche, sondern auch ungünstige Pflanzenkombinationen, die man besser vermeiden sollte. Welche Pflanzen eher gute und welche eher schlechte Nachbarn sind, stellen wir Ihnen auf dieser Seite vor.

Die Vielfalt im Hochbeet mit Nordweiss Perle

Verschiedene Salatsorten wie Feldsalat, Kopf-, Pflück- u. Schnittsalat, Endivie oder Radicchio vertragen sich gut mit Kohl, Porree, Tomaten, Möhren, Zwiebeln oder Fenchel – sie sollten aber niemals neben Petersilie oder Sellerie gepflanzt werden. Kerbel hingegen vertreibt als guter Nachbar Ameisen und Läuse.

Ein gemischter Salat mit Gurken, Tomaten und Radieschen schmeckt lecker – im Beet sollten sie aber möglichst keine Nachbarn werden. Zur Gurke passen Bohnen, Erbsen, Fenchel, Kohl oder Blattsalat. Tomaten fühlen sich neben Basilikum, Petersilie und Sellerie wohl, Radieschen wiederum mögen Auberginen, Erbsen und auch Spinat.

Die Vielfalt im Hochbeet mit Nordweiss Perle

Blumenkohl und Brokkoli sind sich einig: sie mögen die Nachbarschaft zu Blattsalaten, Erbsen, Bohnen, Tomaten oder Sellerie – Erdbeeren, Knoblauch, Kohlrabi oder Zwiebeln hingegen sollten vermieden werden.

Möhren und Pastinaken sollten nicht neben Rote Beete gepflanzt werden, dafür wachsen sie aber gerne neben Erbsen, Porree, Mangold oder Dill.

Die allseits beliebte Kartoffel schätzt die Nachbarschaft zu Buschbohnen, Kohlrabi, Spinat und auch Zuckermais, ungünstig dagegen wäre eine Nachbarschaft aus Erbsen, Kohlarten, Rote Beete, Sellerie oder Tomaten.

Wenn Sie bei Ihrer Anbauplanung ein paar „Nachbarschaftsregeln“ beachten, und darüber hinaus eine ausgewogene Kombination von Stark- und Schwachzehrer-Sorten (Tabelle Gemüsearten) sowie flach- und tiefwurzelnden Gemüsesorten anbauen, werden Sie mit Sicherheit viel Freude an Ihrem ertragreichen Hochbeet haben.